Bioplasma
gelangt in Form einer grünen, angenehm riechenden Flüssigkeit in den Handel.
Es ist ein Konzentrat, das in der Konzentration laut Gebrauchanweisung bzw. nach Fachberatung mit Wasser verdünnt anzuwenden ist. Es ist nicht giftig, nicht brennbar, nicht explosiv.
Der Gebrauch ist mit keinerlei Gefahren verbunden, weder für Menschen, noch für Tiere. Nach Anwendung beträgt die Wartezeit 0 Tage.
Bioplasma ist ein 100% nutzbarer, umweltfreundlicher pflanzlicher Nährstoff.
WO ANWENDBAR
• Beim Ackerbau
• Beim Gemüse- und Obstanbau
• Bei der Anzucht von Setzlingen
• In Gewächshäusern aus Glas oder Folie
• Bei der Blüh- und Zierpflanzenproduktion
• Beim Bio-Anbau
• Beim Wein- und Obstanbau
• In der Forstwirtschaft
• Überall, wo Sprinkleranlagen arbeiten
• Im Bereich der Hobbygärtner und Kleinproduzenten
Daraus ergibt sich ein außerordentlich breites Anwendungsspektrum von Bioplasma. Es gibt keinen solchen Klein- oder Großerzeuger, der nicht von den günstigen Wirkungen von Bioplasma profitieren könnte.
ANWENDUNGSVORSCHLAG
Bioplasma ist bei allen Pflanzenkulturen als Blattoder Bodendünger anwendbar. Abhängig vom Entwicklungszustand der Pflanze und deren Nährstoffbedarf ist das Konzentrat mit Wasser zu verdünnen. Als allgemeine Gebrauchsempfehlung gilt Folgendes: als Blattdünger ist Bioplasma in 80-120-facher Verdünnung anzuwenden, als Bodendünger in 40-60–facher Verdünnung, abhängig von der Pflanzenart. Der Hersteller steht den Verbrauchern jederzeit mit Rat zur Seite.
Bioplasma kann auch mit anderen Stoffen und Pflanzenschutzmitteln zusammen ausgebracht werden, in der Weise, dass erst das Pflanzenschutzmittel in der entsprechenden Verdünnung hergestellt wird und dazu unter Rühren Bioplasma zugegeben wird, und das so entstandene Gemisch sollte zügig ausgebracht werden.
Anführung einiger typischer Anwendungsbeispiele und der dabei erzielten Ergebnisse
GETREIDE
Beim Anbau von Halmfrüchten, Mais und Sonnenblumen wurde Bioplasma als Blattdünger angewandt. Bei den Halmfrüchten wurde es in der Zeit der Blatt- und Ährenbildung zusammen mit sonstigen Pflanzenschutzmitteln als Blattdünger verwendet. Die Pflanzen wurden resistenter gegenüber Trockenheit und widerstandsfähiger gegenüber Pilzerkrankungen. Breits gelb gewordene Pflanzen, die schon am Vertrocknen waren, konnten mit 2-3 Spritzgängen gerettet werden. Die durchschnittliche Ernte wurde um 2030% gesteigert.
Der Glutengehalt lag bei 32-34. Bei der Sonnenblume , dem Gartenkürbis und dem Steirischen Öl-Kürbis war die durchschnittliche Ernte um 30-50% höher, abhängig von den Umgebungsverhältnissen. Es wurde sowohl auf traditionelle Art und Weise gespritzt als auch vom Flugzeug aus.
Bioplasma wurde mal in der Konzentration
3*6 l/ha, mal
2*8 l/ha bzw.
1-10 l/ha angewandt.
Man beobachtete, dass die Ergebnisse in der Pflanzenproduktion mit der Anzahl der Anwendungen gesteigert werden konnten.
Bei Raps und Senf wurden mit einer Konzentrationvon 3*8 l/ha ähnlich gute Ergebnisse erzielt.
GEMÜSESORTEN
Bioplasma wurde in der Anzucht von Setzlingen als Nährlösung bzw. Blattdünger angewandt. Nach Angaben der Vereinigung für Mais- und Industriepflanzenproduktion wurden bei der Anzucht von Paprika nur in Bioplasma-Lösung, ohne Erde, gute Ergebnisse erzielt. Auch Kohlpflanzen, die auf dem Nährstoffwürfel gezogen wurden, entwickelten sich prächtig.
Sowohl beim Gewächshausanbau, als auch beim Freilandanbau wurden gut Erfahrungen gemacht. Beim Tomatenanbau im Gewächshaus mussten bei der Anwendung von Bioplasma weniger sonstige Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. In vielen Fällen konnte aber auch darüber berichtet werden, dass die Pflanzenschutzmittel gänzlich weggelassen werden konnten.
Der Stängel der Tomaten wurde gesund und kräftig. Nach Angaben über Experimente auf dem Acker zu Folge, die die Sankt István-Universität durchführte, reiften die industriell angebauten Tomaten gleichmäßiger und 5-7 Tage früher. Auch Menge und Qualität waren besser als in der Kontrollgruppe.
Genauso verhält es sich auch beim Paprika. Die Erntemenge wurde um 15-20% gesteigert, das Blattwerk war grün, die Pflanze gesund, ohne Anwendung von Chemikalien. Beim Paprika machte man gute Erfahrungen mit dem damit angereicherten Bioplasma.
Es blieb die braune Fäulnis aus, usw. Die Rückmeldungen beim Gewürzpaprika waren ebenfalls positiv. Bei Gurken reifte nur Gemüse erster Klasse. Bei Kartoffeln wurde Bioplasma als Blattdünger angewandt /3x8 l/ha/, wodurch die Durchschnittsernte um 20-30% gesteigert werden konnte, das grüne Blattwerk war kräftig.
Für die Salatarten, Kohlsorten, Chinakohl usw. war ein wundervoll fleischiges Blattwerk charakteristisch.
WEIN
Wenn Bioplasma in die Wurzeln gelangt, ist es bei Neuanpflanzung oder Lückenbepflanzung außerordentlich wirkungsvoll. Nach einhelliger Meinung der Anwender gedeihen die Pfröpflinge außerordentlich gut, die Verluste konnten auch bei Trockenheit gering gehalten werden.
In den behandelten Gebieten wurde ein starkes Triebwachstum beobachtet. Die Pfröpflinge waren widerstandsfähiger gegenüber Frost und überwinterten besser.
Von vielen Orten erhielten wir auch die Rückmeldung, dass Neuanpflanzungen 1 Jahr früher Früchte trugen. /Bioplasma wurde in einer
1-2%-igen Konzentration in den Boden gebracht./ Bei den Pfröpflingen wurden ähnlich gute Ergebnisse bei der Anzucht erzielt. Bei Frostschäden in Folge eines kalten Winters konnten die betroffenen Pflanzen wunderbar wieder hergestellt werden, verjüngt werden.
Als Blattdünger angewandt ist Bioplasma auch außerordentlich wirkungsvoll in trockenen, niederschlagsarmen Zeiten.
Die Anwendung von Bioplasma ist sofort zu bemerken, die gelben Blätter verschwinden.
Im Frühjahr tritt ein starkes Triebwachstum auf, der Halt der Blüten an der Pflanze ist außerordentlich gut. Die Anwender berichteten auch über eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzerkrankungen.
Auf Grund eines mehrjährigen Durchschnitts ist auf den behandelten Flächen eine um 10-15% höhere Erntemenge zu erwarten mit einem höheren Zuckergehalt.
Allgemein wird eine Konzentration von 3x8 l/ha angewandt, die Erfahrungen zeigen aber, dass Bioplasma beim Spritzen mit der geringsten Dosis verwendet wird.
Die Menge und Häufigkeit der Anwendung von Bioplasma hängen stark von der Niederschlagsmenge ab.
OBST
Bei Anpflanzungen wird Bioplasma ähnlich wie beim Wein in den Boden gebracht, sehr verbreitet ist aber auch das Einweichen vor dem Pflanzen in 3-5%-iger Bioplasma-Lösung. Bioplasma hat sich bei allen Obstsorten bewährt, die Anwendung als Blattdünger ist allerdings bei jeder Obstsorte verschieden.